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Historisches Forum Bayern

Herzlich willkommen auf dem Historischen Forum Bayern!

Das Historische Forum Bayern beinhaltet Informationen, Materialien und Links für bayerische Geschichtslehrkräfte und wird laufend aktualisiert. Sie finden auf der Startseite einige historische Höhepunkte, auf die wir Sie besonders aufmerksam machen wollen. Hinweise auf weitere Veranstaltungen, die für Sie von Interesse sein könnten, enthält die Rubrik "Aktuelles".

Bronzeon - wissenschaftliche Erkenntnisse spielerisch entdecken

Bei "Bronzeon" handelt es sich um ein frei zugängliches Spiel, das das Leben im Lechtal der Bronzezeit in den Blick nimmt. Initiiert und konzipiert wurde es von Philipp W. Stockhammer, Professor am Institut für vor- und frühgeschichtliche Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Kinder und Jugendlichen lernen im Verlauf des Spiels nicht nur bronzezeitliche Überlebensstrategien kennen, sondern beschäftigen sich auch mit kulturellen und technischen Fortschritten, für die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge nicht zuletzt weibliche Migration entscheidend war.

Auf der Homepage des Spiels befinden sich Hinweise zum Download sowie ein Link auf einen begleitenden Mebis-Kurs, der Ideen für die unterrichtliche Einbindung des Spiels sowie wissenschaftliche Hintergrundinformationen bereithält.

Neuer Wettbewerb: Umbruchszeiten - Deutschland im Wandel seit der Einheit

Im Jahr 2020 jährt sich die Deutsche Einheit zum dreißigsten Mal - aus diesem Anlass hat die Bundesstiftung Aufarbeitung einen Jugendwettbewerb ins Leben gerufen, der sich mit den Umbrüchen und Wandlungsprozessen im Zuge der Wiedervereinigung beschäftigt.

Beteiligen können sich Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren in Teams ab drei Personen, auch ganze Klassen sind teilnahmeberechtigt. Der Wettbewerb startet am 16. September 2019, Einsendeschluss ist am 1. März 2020.

Mehr Informationen zu inhaltlichen Schwerpunkten, zur Registrierung und zu den Preisen für die besten Einsendungen finden sich auf der Homepage des Wettbewerbs.

Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg - 200 Jahre bayerische Geschichte

Unter dem Motto "Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht" präsentiert das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg ab 5. Juni 2019 die Geschichte des modernen Bayern - von 1800 bis in die Gegenwart. Die Dauerausstellung im neuen Museum zeigt sich als Geschichtstheater mit 30 Bühnen und acht Kulturkabinetten. Erzählt werden - gegliedert in acht Generationen - prägende Episoden aus der bayerischen Geschichte: von der Gründung des Königreichs Bayern über den gesellschaftlichen Wandel im 19. Jahrhundert bis zum Erstarken des Wirtschaftsstandortes Bayern in der Nachkriegszeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Weg Bayerns zu einer modernen Demokratie. Neben den geschichtlichen Ereignissen widmet sich die Dauerausstellung in den Kulturkabinetten in aufwändigen medialen Installationen Themen, die als prägend für Bayern gelten: Dialekte, Feste, Architektur, Sport, Glaube, Kultur, Heimat und Natur. Mehr zum Museum der Bayerischen Geschichte und zu seinem Nachbargebäude, der Bavariathek, finden Sie in der Rubrik Aktuelles. Nähere Informationen zur anteiligen Fahrtkostenerstattung bei einem Besuch mit Schulklassen erhalten Sie hier.

Deutsch-polnisches Geschichtsbuch - Band 3

Im Juni 2019 ist der dritte Band des deutsch-polnischen Geschichtsbuchs erschienen: „Europa. Unsere Geschichte 3. Vom Wiener Kongress bis zum ersten Weltkrieg“ (Eduversum Verlag). Dieser Band setzt eine Reihe fort, die seit 2017 von der deutsch-polnischen Schulbuchkommission erarbeitet wird und gemeinsame Entwicklungen der beiden Länder ebenso wie unterschiedliche Sichtweisen beleuchtet. Die auf vier Bände angelegte Reihe soll bis 2020 fertiggestellt werden.

Wie schon die Bände 1 („Von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter“) und 2 („Neuzeit bis 1815“) hat auch dieser Band aufgrund seiner naturgemäß länderübergreifenden Ausrichtung keine Zulassung als lehrmittelfreies Werk in Bayern; er kann und soll aber im bayerischen Geschichtsunterricht ergänzend verwendet werden. 

70 Jahre Grundgesetz

Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz im Parlamentarischen Rat unterzeichnet und verkündet. Eigentlich hat die nunmehr gesamtdeutsche Verfassung aber weitaus mehr Wurzeln: Der Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee, der im August 1948 wesentliche Vorarbeiten leistete, gilt ebenso als bedeutsamer Schritt auf dem Weg zum Grundgesetz. Dem Grundgesetz selbst, seiner Zeit und seiner Vorgeschichte sind einige digitale Angebote gewidmet, die in der Rubrik "Aktuelles" vorgestellt werden.

"Wege zur Freiheit" - Wettbewerb der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

"Wege zur Freiheit" - so lautet der Wettbewerb, den die bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit anlässlich des 30jährigen Jubliäums des Mauerfalls ausrichtet. Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende können sich daran beteiligen. Dem Anlass entsprechend können Themen des deutsch-deutschen Verhältnisses - aus bayerischer Perspektive - bzw. die Lebensverhältnisse von Menschen diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs sowie Orte, die Wege zur Freiheit begleiteten, aufgegriffen werden. Mehr zum Wettbewerb, zu dem auch Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten werden, in der Rubrik "Wettbewerbe".

Friedensbeginn? Bayern 1918 - 1923

"Friedensbeginn? Bayern 1918 - 1923", so lautet der Titel einer Ausstellung, die noch bis zum 31. Dezember 2023 im Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt zu sehen ist. Sie rückt speziell die Entwicklung in Bayern in den unruhigen ersten Jahren der Weimarer Republik ins Zentrum - von der Ausrufung des Freistaats Bayern durch Kurt Eisner über die Räterepublik bis hin zur "Ordnungszelle" Bayern und zum Hitler-Putsch. Entsprechend der Schwerpunktsetzung der Sammlung ist es auch die Entwicklung der bayerischen Armee in diesem Zeitraum, von dem die Ausstellung erzählt.

Nähere Informationen zur Ausstellung selbst sowie zu Anfahrt und Öffnungszeiten enthält ein Flyer. Angebote für Schulklassen werden über das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) gebucht.

2019: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Der lange Kampf um die Einführung des Frauenwahlrechts endete in Deutschland am 19. Januar 1919: Bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung durften Frauen erstmals wählen. Genau eine Woche vorher, am 12. Januar 1919, fanden in Bayern Landtagswahlen statt, in denen auch Frauen ihr Wahlrecht ausüben durften. Mit diesen denkwürdigen Meilensteinen der Demokratiegeschichte beschäftigen sich folgende, auch für den Unterricht nutzbare Angebote:

  • Der Kalender "Bavarias Töchter" widmet sich der Geschichte der Frauenrechte in Bayern und ist über die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit zu bestellen.
  • Unter dem Titel "Revolutionäre Münchnerinnen: die Rolle der Frauen 1918/19" beschreibt Adelheid Schmidt-Thomé wesentliche Vorkämpferinnen des Frauenwahlrechts. Erschienen ist der Artikel in "Einsichten und Perspektiven" Heft 4 (2018).
  • Zur Landtagswahl am 12. Januar 1919 hält die Ausstellung "Revolution und Räterepubliken in Bayern 1918/19" auf dem bayerischen Kulturportal "bavarikon" einschlägige Digitalisate bereit.
  • Deutschlandweite Aktionen und Veranstaltungen zum Jubiläum "100 Jahre Frauenwahlrecht" versammelt ein von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft e. V. verantwortetes Portal.

Revolution und Räterepubliken in Bayern 1918/19 - Online-Ausstellung auf bavarikon

In der virtuellen Ausstellung "Revolution und Räterepubliken 1918/19 in Bayern" präsentiert das Internetportal bavarikon die Geschichte der Anfänge des Freistaats Bayern. Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse in München. Zusätzlich werden die Entwicklungen in zehn weiteren Orten Altbayerns, Frankens und Schwabens einbezogen. 

Gezeigt werden 90 Exponate aus Archiven, Bibliotheken und Museen, die die entscheidenden Veränderungen und Umwälzungen der Zeit vor Augen führen.  

Weitere online-Ausstellungen von bavarikon finden Sie hier