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Historisches Forum Bayern

Herzlich willkommen auf dem Historischen Forum Bayern!

Das Historische Forum Bayern beinhaltet Informationen, Materialien und Links für bayerische Geschichtslehrkräfte und wird laufend aktualisiert. Sie finden auf der Startseite einige historische Höhepunkte, auf die wir Sie besonders aufmerksam machen wollen. Hinweise auf weitere Veranstaltungen, die für Sie von Interesse sein könnten, enthält die Rubrik "Aktuelles".

Deutschland ist eins: vieles. - Portal zum dreißigjährigen Jubiläum der Deutschen Einheit

Vor dreißig Jahren befanden sich BRD und DDR mitten im Prozess der deutschen Wiedervereinigung; die Deutsche Einheit jährt sich 2020 zum dreißigsten Mal. Unter dem Motto "Deutschland ist eins: vieles" hat die Bundesregierung nun ein Portal zum Jubiläum in Auftrag gegeben, das nicht zuletzt für Geschichtslehrkräfte interessant ist: Neben zahlreichen Veranstaltungen werden wesentliche Meilensteine des Einigungsprozesses ausführlich im Rahmen etwa von Zeitzeugengesprächen gewürdigt. Eine Vielzahl von Lern- und Unterrichtsmaterialien zu einzelnen Aspekten der historischen Ereignisse markiert einen weiteren Pfeiler des Portals. Konzipiert sind sie für unterschiedliche Schularten und verschiedene Altersstufen.

"Deutschland ist eins: vieles." bietet viele Anregungen für weitere schulische und fachliche Vertiefungen - etwa in Form von Projekten - anlässlich des Jubiläums.

"Deutungskämpfe": 53. Deutscher Historikertag vom 8. bis 11. September 2020 in München

Unter dem Motto "Deutungskämpfe" findet vom 8. bis zum 11. September 2020 der Deutsche Historikertag an der Ludwig-Maximilians-Universität in München statt - und damit in der Stadt, in der 1893 der erste Historikertag und 1949 der erste Historikertag nach dem Krieg veranstaltet wurden. Das umfangreiche Programm wird im April 2020 bekannt gegeben. Anmeldungen für Verbandsmitglieder sind ab April 2020, für weitere Interessenten ab Mai 2020 möglich.

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird der Historikertag 2020 abgesagt und auf 5. bis 8. Oktober 2021 verlegt.

 

 

 

Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge

Bereits der Titel der zweisprachigen Ausstellung "Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge" nimmt Bezug auf Hugo Bettauers 1922 veröffentlichten Roman "Die Stadt ohne Juden", der von einer fiktiven Vertreibung der Jüdinnen und Juden aus Wien erzählt. Bettauers Roman bildet zusammen mit seiner vor fünf Jahren wiedergefundenen Stummfilmversion den roten Faden der Ausstellung, die das Jüdische Museum Augsburg Schwaben (JMAS) in Kooperation mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) zeigt. Bewusst wirft die Ausstellung die Frage nach einem Vergleich mit der Gegenwart auf und will zu Diskussionen anregen. Mit ihrem regionalen Schwerpunkt auf Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern, mit Lehrerfortbildungen sowie mit Angeboten für Schulklassen bietet sie auch schulische Anknüpfungspunkte.

Sie ist zwischen dem 18. Dezember 2019 und dem 29. März 2020 im tim zu sehen. Nähere Informationen zu einzelnen Angeboten erhalten Sie auf der Homepage der Ausstellung.

Dieweil das Land verheeret - Kriegserleben in Franken und Syrien vor 400 Jahren und heute

Die Ausstellung "Dieweil das Land verheeret" schlägt einen weiten Bogen: Das Erleben des Dreißigjährigen Kriegs, der vor rund 400 Jahren auch in Franken Schneisen der Verwüstung schlug, wird darin kontrastiert und verbunden mit dem Erleben des syrischen Bürgerkriegs. "Das zeitlich nahe Ferne und die zeitlich ferne Nähe der Geschichten bilden einen Gegensatz, der menschliche Grunderfahrungen von Leid und Hoffnung nachvollziehen lässt", so der

Flyer zur Ausstellung,

die in Kooperation des Instituts für Fränkische Landesgeschichte mit der Lehreinheit Didaktik der Geschichte der Universität Bayreuth entstanden ist. An der Entstehung der Ausstellung wirkten neben Studierenden der Universität Bayreuth auch Geflüchtete aus Syrien mit.

Als Sonderausstellung wird die Ausstellung bis zum 15. März 2020 im Historischen Museum Bayreuth zu besichtigen sein.

 

 

Bronzeon - wissenschaftliche Erkenntnisse spielerisch entdecken

Bei "Bronzeon" handelt es sich um ein frei zugängliches Spiel, das das Leben im Lechtal der Bronzezeit in den Blick nimmt. Initiiert und konzipiert wurde es von Philipp W. Stockhammer, Professor am Institut für vor- und frühgeschichtliche Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Kinder und Jugendlichen lernen im Verlauf des Spiels nicht nur bronzezeitliche Überlebensstrategien kennen, sondern beschäftigen sich auch mit kulturellen und technischen Fortschritten, für die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge nicht zuletzt weibliche Migration entscheidend war.

Auf der Homepage des Spiels befinden sich Hinweise zum Download sowie ein Link auf einen begleitenden Mebis-Kurs, der Ideen für die unterrichtliche Einbindung des Spiels sowie wissenschaftliche Hintergrundinformationen bereithält.