mobile Navigation Icon

Historisches Forum Bayern

Herzlich willkommen auf dem Historischen Forum Bayern!

Das Historische Forum Bayern beinhaltet Informationen, Materialien und Links für bayerische Geschichtslehrkräfte und wird laufend aktualisiert. Sie finden auf der Startseite einige historische Höhepunkte, auf die wir Sie besonders aufmerksam machen wollen. Hinweise auf weitere Veranstaltungen, die für Sie von Interesse sein könnten, enthält die Rubrik "Aktuelles".

© Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

70 Jahre Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Am 17. Juni 1953 gingen in der gesamten DDR über eine Million Menschen auf die Straßen, um gegen das kommunistische Regime zu protestieren. Unter dem Ruf „Wir wollen freie Menschen sein“ forderten sie bessere Lebensverhältnisse, freie Wahlen, demokratische Reformen und die deutsche Einheit. Vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages des Volksaufstandes setzt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in den Jahren 2023 und 2024 einen Schwerpunkt ihrer Förderung auf Projektvorhaben, die besonders dazu geeignet sind, die Erinnerung an unterschiedliche Formen von Protest, Aufbegehren und Aufstände gegen autoritäre Herrschaft und Diktaturen wachzuhalten sowie die vielfältige Beschäftigung mit Aktionen und Akteuren von Opposition und Widerstand, von Aufbegehren, Mut und Zivilcourage gegen Einschränkungen der Freiheitsrechte und gegen Unterdrückungsmechanismen in Vergangenheit und Gegenwart im internationalen Vergleich zu befördern.

Unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/aufstand-protest können Sie Veranstaltungen zum Thema selbst veröffentlichen und recherchieren. Zudem wird auf der Website ab April 2023 die Ausstellung „17. Juni kompakt“ zur Verfügung gestellt. Diese fasst die Geschichte auf sechs Tafeln zeichnen Illustrationen, Infografiken, zeithistorische Fotos und leicht verständliche Texte die Ereignisse um den 17. Juni kompakt nach. Für den Einsatz der Ausstellung im Rahmen der Schul- und Bildungsarbeit wird ein didaktisches Begleitmaterial zur Verfügung stehen.

Auch bietet der 70. Jahrestag des Volksaufstandes die Gelegenheit, mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen. Das Portal www.zeitzeugenbuero.de ist hierfür eine erste Anlaufstelle.

Neue Runde des Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten seit 1. September 2022

"Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte" so lautet das Thema der neuen Wettbewerbsrunde des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, den die Körber-Stiftung ausrichtet. Deutschlands bekanntester Geschichtswettbewerb richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen bis 21 Jahre, die Lust haben, ein historisches Thema kreativ, informativ, einzeln oder als Gruppe zu bearbeiten. Einsendeschluss der Beiträge ist der 28. Februar 2023. Auf der Homepage des Geschichtswettbewerbs befinden sich zahlreiche Tipps und Hinweise für Interessierte, u. a. das Magazin Spurensuchen, die Ausschreibungsunterlagen und ein Projektheft. Zahlreiche Workshops für betreuende Lehrkräfte und auf die jeweiligen Bundesländer zugeschnittene Recherchetipps ergänzen das umfangreiche Angebot.

Neue virtuelle Ausstellung: Die Bibliothek der verbrannten Bücher

Am 12. April 1933 startete die nationalsozialistische Deutsche Studentenschaft unter der Losung "Wider den undeutschen Geist" eine landesweite Propaganda-Aktion gegen jüdische, linke und andersdenkende Literatur. Sie gipfelte am 10. Mai 1933 in den öffentlichen Bücherverbrennungen in zahlreichen deutschen Hochschulstädten. Bis zum Jahresende 1933 fanden über 160 Verbrennungen von sogenannter Schund- und Asphaltliteratur statt, mit dem Ziel, diese Werke und ihre Urheber aus dem kulturellen Gedächtnis zugunsten eines neuen völkischen Kanons zu streichen. Seit dem 12. April 2022 ist die virtuelle Ausstellung der Universitätsbibliothek Augsburg mit dem Titel "Die Bibliothek der verbrannten Bücher" geöffnet. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das aktive Eintreten für eine offene, menschliche Gesellschaft ist. Nähere Informationen erhalten Sie in der Rubik "Geschichte im Netz".

Sophie Scholl auf Instagram - ein außergewöhnliches Projekt des BR und SWR

Am 9. Mai 1921 wurde Sophie Scholl geboren. Anlässlich ihres hundersten Geburtstages haben SWR und BR einen eigenen Instagram-Account kreiert, auf dem Schauspielerin Luna Wedler die Perspektive von Sophie Scholl einnimmt und Einblicke in die letzten zehn Monate im Leben der Widerstandskämpferin gewährt. Auf dem Kanal @ichbinsophiescholl erfahren Userinnen und User in Echtzeit und auf der Basis historischer Quellen, was Sophie Scholl politisch wie privat bewegt und wie sie im München der NS-Zeit als Studentin lebt. Der Kanal startet ab dem 4. Mai 2021 und wird die Follower bis Februar 2022 begleiten. Für den Geschichtsunterricht bietet sich hier die Gelegenheit, Möglichkeiten und Grenzen eines solchen digitalen Formats aufzugreifen und kritisch zu reflektieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BR sowie der Homepage des SWR. Hinweise auf weitere, in der BR-Mediathek vorhandene filmische Angebote erhalten Sie hier.