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Historisches Forum Bayern » Aktuelles

Aktuelles

Sie finden hier sowohl aktuelle Informationen zum Geschichtsunterricht als auch Links auf Inhalte, die kürzlich in anderen Bereichen aktualisiert wurden. 

Im Archiv werden weiter zurückliegende Informationen gesammelt. 

Pandemiebedingte Online-Angebote der Gedenkstättenpädagogik

Aufgrund der derzeitigen COVID-19-Pandemie mussten die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg im Jahr 2020 bereits zum zweiten Mal geschlossen werden. Die weitere Entwicklung im Schuljahr 2020/2021 ist aktuell nicht abzusehen. Um in dieser schwierigen Lage einen zumindest zwischenzeitlichen Ersatz für die in den bayerischen Lehrplänen verankerte Exkursion zu einem Gedenkort für die Opfer des Nationalsozialismus zu ermöglichen und die Schulen beim Wechsel- oder Distanzunterricht zu unterstützen, bieten die im folgenden Dokument aufgeführten Anbieter vorübergehend Online-Formate an:

Übersicht über Online-Angebote der Gedenkstättenpädagogik

MusPad: Die Museen kommen (digital) in die Schule - ein Angebot des MPZ

Bayerischen Schülerinnen und Schülern aller Schularten auch in Zeiten von Corona ein Museumserlebnis bieten, ist das Ziel der MPZ-Initiative: Auf der Basis von interaktiven Online-Materialien aus unterschiedlichsten bayerischen Museen finden in den Klassen digitale Expertengespräche statt.

Das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) hat zu ausgewählten Themen aus einem oder mehreren Museen "MusPads" mit Bildern, Tonspuren, Links oder Anleitungen zum praktischen Arbeiten entwickelt. Die Klassen können im gewählten MusPad eine Woche vorab kommentieren, Fragen stellen oder beantworten oder einzelne Elemente liken. Im anschließenden Expertengespräch vermittelt eine Museumspädagogin oder ein Museumspädagoge auf der Basis des eingegangenen Feedbacks relevante Inhalte des MusPads und gibt weiterführende Informationen. So entsteht ein lebendiger Austausch zwischen allen Beteiligten. Um unterschiedlichen Profilen von Klassen gerecht zu werden, gibt es MusPads mit verschiedenen Schwerpunkten - von Handlungsaufforderungen bis hin zu assoziativem Vorgehen.

Weitere Informationen zum Ablauf, den technischen Voraussetzungen, den Buchungsmodalitäten sowie den Themen finden Sie hier.


Neues Themenforum "Flucht und Vertreibung"

Auf der Seite der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit ist dem Komplex "Flucht und Vertreibung" nun ein eigenes Themenforum gewidmet. Es greift in Fachartikeln unterschiedliche Aspekte von Flucht und Vertreibung in der bayerischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg auf - sei es die Herkunft der Heimatvertriebenen, den Umgang Bayerns mit Geflüchteten und Vertriebenen sowie die Auswirkungen der Zuwanderung auf die deutsche, hier insbesondere auf die bayerische (Nachkriegs-)Gesellschaft.

Zudem bietet das Themenforum die Möglichkeit, eigene, familiär tradierte Geschichten und Erfahrungen von Flucht und Vertreibung weiterzugeben.


Virtuelle Fortbildungen zur Geschichte des Nationalsozialismus

Zwei virtuelle Fortbildungsveranstaltungen des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU beschäftigen sich Anfang 2021 mit wesentlichen Aspekten der Geschichte des Nationalsozialismus:

  • "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus: Forschungstrends, virtuelle Vermittlung und Herausforderungen" findet am 28. Januar 2021 zwischen 14.30 Uhr und 18.30 Uhr via zoom statt. Weitere Informationen erhalten Sie über den Flyer zur Veranstaltung.
  • "Der Holocaust im Schulunterricht. Vermittlung - Forschungstrends - Herausforderungen" findet am 22. Februar 2021 zwischen 15.00 Uhr und 19.00 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Sie über den Flyer zur Veranstaltung. Interessierte Kolleginnen und Kollegen melden sich bis 10. Februar 2021 über FIBS an, andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer wenden sich an Julia Treindl vom Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur (julia.treindl[at]lrz.uni-muenchen.de].

Migration aus bilateraler Perspektive. Deutsch-israelische Unterrichtseinheiten

Das Projekt "Von hier <- Dorthin / Hierher -> Von dort" nimmt ausgewählte Aspekte der Migration vor dem Hintergrund der deutschen und der israelischen Geschichte und Gegenwart in den Blick. Verantwortet von der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission in Zusammenarbeit mit dem Georg-Eckert-Institut und dem Tel Aviver Center for Educational Technology, zeichnen die digitalen Unterrichtseinheiten ein differenziertes und vielfältiges Bild der israelischen Kultur und Gesellschaft. Sie bieten eine Fülle an interessanten Materialien, kurzen Filmen und Dokumenten und wurden für die Fächer Geographie, Sozialkunde / Politik und Gesellschaft sowie für Geschichte konzipiert. Die insbesondere für Geschichte einschlägigen Unterrichtseinheiten beziehen sich auf vier Aspekte deutsch-israelischer Migrationsgeschichte:


EUSTORY France - Der deutsch-französische Geschichtswettbewerb

Die Föderation der deutsch-französischen Häuser richtet dieses Jahr in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) eine neue Ausgabe des deutschfranzösischen Geschichtswettbewerbs Eustory aus, der sich an SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 bis 13 richtet.

Das diesjährige Thema lautet "Europa in Bewegung: BürgerInnen und Menschenrechte in Europa".

Dieser Wettbewerb richtet sich an einzelne SchülerInnen, SchülerInnengruppen sowie Klassen, in deutsch-französischen Tandems oder nicht. Die TeilnehmerInnen können zwischen sehr unterschiedlichen Formaten wählen (Bücher, Blog, Podcast, Ausstellung, Film, etc.). Die PreisträgerInnen können sich über ein Preisgeld in der Höhe von maximal 1000 € freuen und bekommen die Möglichkeit, sich für Seminare des Eustory-Netzwerks auf europäischer Ebene zu bewerben.

Für TeilnehmerInnen, die in deutsch-französischen Tandem arbeiten wird ein Sonderpreis ausgeschrieben. Sie können die vom DFJW bereitgestellten Werkzeuge « Plattform Domino » und « Tele-Tandem » verwenden.
Die Voranmeldungen werden bis einschl. 31. Januar 2021 berücksichtigt. Alle aktuellen
Infos finden Sie auf der Webseite des Wettbewerbs.


Wie unter einem Brennglas zeigt der 9. November Ereignisse der deutschen Geschichte, in denen sich markante Entwicklungslinien des 20. Jahrhunderts bündeln. Vor diesem Hintergrund hat die Kultusministerkonferenz dazu aufgerufen, in jedem Jahr am 9. November einen Projekttag in Deutschlands Schulen durchzuführen. Ein von der Bundeszentrale für Politische Bildung, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen erarbeitetes Portal zum "Projekttag deutsche Geschichte" hält zahlreiche material- und quellenbasierte Angebote für Lehrkräfte bereit, die über die differenzierte Auseinandersetzung mit diesem "schwierigen Gedenktag" (Eckart Conze) einen wesentlichen Beitrag zur historischen-politischen Bildung leisten.


Vierter Band des deutsch-polnischen Schulbuchs erschienen

Themenforum Antisemitismus der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Neuer Lernort zur Geschichte der DDR in Berlin: Lernort Keibelstraße

Kooperation der Fächer Geschichte und Sozialkunde am Gymnasium