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Geschichtswettbewerbe

Über das Angebot von Schülerwettbewerben lassen sich aktuelle oder in gesellschaftspolitischer Hinsicht besonders bedeutende Themen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes behandeln. Ferner stellen sie ein attraktives Zusatzangebot dar. Die meisten Wettbewerbe bieten Materialien mit Anregungen zum Unterricht an.  


Schülerlandeswettbewerb Erinnerungszeichen

Ein besonderes Augenmerk sollten Geschichtslehrkräfte auf den Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ legen. 2022/23 lautete das Wettbewerbsthema „Hier bin ich daheim! Was macht meine Region besonders?”, 2021/2022 stand das jüdische Leben in Bayern im Fokus. Der nunmehr angelaufene Wettbewerb hat das Thema „Mittelalter ist überall. Spurensuche in Bayern”. Bis zum 15. März 2025 können alle bayerischen Schulen in Einzel- oder Gruppenprojekten ihre Beiträge einreichen. Die Prämien für die besten Arbeiten werden voraussichtlich im Frühsommer 2024 bei einer Feier im Bayerischen Landtag vergeben.

Die Homepage des Wettbewerbs beinhaltet neben den Teilnahmebedingungen auch wichtige Informationen zu Recherchemöglichkeiten.

Die aktuelle Wettbewerbsbroschüre finden Sie auf der Wettbewerbshomepage.


Wettbewerb "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn"

Der bayerische Schülerwettbewerb "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn" thematisiert seit vielen Jahren Geschichte und Kultur der östlichen Nachbarländer. Turnusgemäß findet alle zwei Jahre eine Wettbewerbsrunde statt, die Schülerinnen und Schüler der bayerischen Schulen (Klasse 2 - 13) ebenso wie ihren Altersgenossen in osteuropäischen Nachbarländern offensteht. 

Die neue Wettbewerbsrunde widmet sich der Vielfalt Sloweniens. Auf der Wettbewerbshomepage finden Sie weitere Informationen dazu.

Die Broschüre, die viele Anregungen für die Arbeit mit Ihren Schülerinnen und Schülern bereithält, finden Sie hier zum Download:

Wettbewerbsbroschüre "Europa zwischen Alpen und Adria: Slowenien - Entdecke die Vielfalt!"


Jugendwettbewerb "Umbruchszeiten"

 

Der Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“ wird von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur betreut und richtet sich an Jugendliche aller Schularten zwischen 13 und 19 Jahren. Die Teilnahme erfolgt in Gruppen (mindestens zwei Jugendliche), die sich online durch die jeweilige Lehrkraft registrieren müssen.

Das Thema der laufenden Wettbewerbsrunde 2023/2024 lautet „Gesellschaft in Bewegung“. Dabei sind viele Assoziationen möglich: vom Umzug von Ost nach West über die Bürgerrechts-, Frauen- und Umweltbewegung bis hin zu den Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte, die die Wiedervereinigung erlebten. Bis zum Einsendeschluss am 1. Februar 2024 konnten Schülerinnen und Schüler Projekte - z. B. Filme Podcasts, Texte, Kunstwerke, Social-Media-Content - dazu erstellen und zusammen mit einem kurzen Projektbericht auf der Homepage der Wettbewerbs hochladen.

Zu gewinnen gibt es 30 Preise mit bis zu 3000 € Preisgeld. Die Preisverleihung findet in Berlin statt.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Wettbewerbs.


Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit 1973 wird er von der Körber-Stiftung und dem Bundespräsidenten ausgerichtet. Kinder und Jugendliche - von der Grundschule bis zum Alter von 21 Jahren - sind eingeladen, sich an diesem bundesweiten Wettbewerb zu beteiligen, der forschendes und entdeckendes Lernen mit lebensweltlichem und lokalem Bezug fördern will. Jedes Jahr am 1. September wird das Thema des Wettbewerbs bekanntgegeben; Einsendeschluss der Beiträge ist Ende Februar. 

Das Thema der zwischen September 2022 und Februar 2023 laufenden Wettbewerbsrunde lautete:

Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte.

Auf der Homepage der Körber-Stiftung werden regelmäßig Materialien zum Download zur Verfügung gestellt. Auch ein eigener Bayern-Wegweiser zum Wettbewerb unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit zahlreichen, nach Regierungsbezirken geordneten Anlaufstellen für Recherchearbeiten.


Schülerwettbewerb des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. 2024

Der Landesverband Bayern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. schreibt einen landesweiten Schülerwettbewerb für das Jahr 2024 aus. An dem Schülerwettbewerb können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Bayern beteiligen. Es sind sowohl Gemeinschaftsbeiträge als auch Arbeiten einzelner Schülerinnen und Schüler willkommen.

Das Thema lautet: Wege zum Frieden – Unser Beitrag zu einem friedlichen Miteinander.

Im Jahr 2022 haben weltweit etwa 238.000 Menschen durch Kriege und kriegerische Konflikte ihr Leben verloren. Besonders präsent ist für uns in Deutschland der Krieg in der Ukraine, der seit Russlands völkerrechtswidrigen Angriff vom 24. Februar 2022 unvermindert andauert. Die brutalen Angriffe der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 haben im Nahen Osten zu einem erneuten kriegerischen Aufflammen des dortigen Konflikts geführt. Wenngleich in Deutschland kein Krieg herrscht, so sind wir doch unmittelbar von dessen Auswirkungen betroffen; beispielsweise durch die Aufnahme hunderttausender Flüchtlinge aus der Ukraine, die bei uns Schutz suchen. Bei alledem drängt sich uns die Frage auf: Wann wird wieder Frieden in Europa sein und was können wir dazu beitragen? Oft fühlt man sich gegenüber dem großen Geschehen der Weltpolitik ohnmächtig. Doch Frieden beginnt bereits im Kleinen. Jeder von uns kann etwas zu einem friedlichen Miteinander im (schulischen) Alltag beitragen.

Einsendeschluss ist der 15. Februar 2025. Der 1. Preis beträgt 750 €, der 2. Preis 500 € und der 3. Preis 250 €.

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten der Bearbeitung des Themas finden Sie in einer kurzen Übersicht oder auf der Homepage des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.


denkt@g - Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus

denkt@g ist ein Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Er richtet sich bundesweit an Schüler, Studenten, Auszubildende und Motivierte zwischen 16 und 22 Jahre.

Projekte müssen auf der denkt@g-Homepage angemeldet werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Wettbewerb.


Margot-Friedländer-Preis der "Margot-Friedländer-Stiftung"

Der Margot-Friedländer-Preis, der bis 2023 von der „Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa“ und seit 2024 von der „Margot-Friedländer-Stiftung” vergeben wird, ruft seit 2014 Jugendliche dazu auf, sich mit der Shoa, ihrer Überlieferung und mit dem Wandel der Zeitzeugenarbeit in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen und sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Dieser Einsatz ist durchaus praktisch zu verstehen, denn der Wettbewerb leistet finanzielle Unterstützung zur Umsetzung einer thematisch passenden Idee.

Bundesweit sind jedes Jahr Klassen oder Projektgruppen aller Schularten ab Jahrgangsstufe 5 dazu aufgerufen, eine Projektidee einzureichen, die zwei der folgenden Themen behandelt: „Auseinandersetzung mit der Shoah und Gedenken an im Nationalsozialismus verfolgte und ermordete Menschen“, „Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeuginnen und Zeitzeugen“, „Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung in der Gegenwart“. Das Preisgeld von bis zu 5.000 € soll die Umsetzung des Projekts zwischen Januar und Juli des Folgejahres ermöglichen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Margot-Friedländer-Stiftung.


denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule

„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ist das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mit ihm erforschen junge Menschen ein Schuljahr lang das kulturelle Erbe in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, sei es im Unterricht, einer AG oder im Ganztagsangebot.


Gebaute Geschichte erleben, das Kulturerbe als Teil der eigenen Vergangenheit erkennen und die Chance ergreifen, sich für den Erhalt eines Baudenkmals zu engagieren – das sind die Ziele von „denkmal aktiv“. Seit 2002 fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit dem Programm bundesweit schulische Projekte zu Denkmalen in der Heimatregion und unterstützt sie mit 1.900 Euro und einer fachlich koordinierenden Begleitung. Interessierte Schulen bewerben sich mit einer Projektidee.

Die Ausschreibung für eine Förderung im Schuljahr 2024/25 beginnt am 5. März 2024 und läuft bis zum 3. Mai 2024.

Für die Teilnahme am Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz können sich alle Schulen ab der Jahrgangsstufe 5 bewerben. 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zum Schulprogramm "denkmal aktiv". Zudem stehen die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen auf der Homepage des Wettbewerbs zum Download bereit.

Einige bayerische Schulen haben bereits mit spannenden Projekten am Wettbewerb teilgenommen, u. a.


Bayerischer Archäologiepreis Schule

Eine wichtige Aufgabe der Schule und besonders des Geschichtsunterrichts ist es, ein Bewusstsein für das kulturelle Erbe zu vermitteln. Archäologie und Denkmalpflege spielen hierbei eine besondere Rolle. Die Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V. lobt daher jährlich den "Bayerischen Archäologiepreis Schule" aus. Damit können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und aller Schularten ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise und mit herausragendem Engagement für Archäologie und/oder Denkmalschutz in Bayern eingesetzt haben. 

Der "Bayerische Archäologiepreis Schule" ist mit 500,- € dotiert; er kann bis zu fünfmal jährlich vergeben werden. Einsende- und Bewerbungsschluss ist jährlich der 30. April


Preis des Bayerischen Clubs für herausragende Seminararbeiten

Der Bayerische Club zur Förderung der bayerischen Kultur hat auch in diesem Jahr einen Preis für herausragende W-Seminararbeiten ausgeschrieben. Gesucht werden hervorragende, mit 15 Punkten (sowohl die Arbeit selbst, als auch die Präsentation) bewertete Schülerarbeiten, die sich mit kulturell bedeutsamen Themen aller Lebensbereiche aus Bayerns Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen. Das Leitfach muss dabei nicht zwangsläufig Geschichte sein, vielmehr können die Arbeiten aus der gesamten Fächerbreite des Gymnasiums stammen. Jedes Gymnasium hat die Möglichkeit, eine Arbeit beim zuständigen Ministerialbeauftragten einzureichen. 

Einen Bericht über in den vergangenen Jahren prämierten Arbeiten finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums.


Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung

Der Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung wurde ausgelobt, um geisteswissenschaftliche Arbeiten mit regionalem Schwerpunkt zu fördern; dazu zählen ausdrücklich auch sehr gut bewertete Seminararbeiten ostbairischer Gymnasien oder beruflicher Oberschulen.

Einsendeschluss der Arbeiten ist der 1. September eines Jahres.

Die Verfasser prämierter Seminararbeiten erhalten ein Preisgeld von bis zu 300 €.

Die Modalitäten der Preisvergabe werden in den Förderrichtlinien des Vereins für Ostbairische Heimatforschung vom 19. Juli 2012 genauer erläutert.