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Wettbewerbe

Über das Angebot von Schülerwettbewerben lassen sich aktuelle oder in gesellschaftspolitischer Hinsicht besonders bedeutende Themen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes behandeln. Ferner stellen sie ein attraktives Zusatzangebot dar. Die meisten Wettbewerbe bieten Materialien mit Anregungen zum Unterricht an.  

Schülerlandeswettbewerb Erinnerungszeichen

Ein besonderes Augenmerk sollten Geschichtslehrkräfte auf den Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ legen. 2018/2019 lag der Fokus auf "100 Jahre Freistaat Bayern. Mitbestimmen - Mitentscheiden - Mitgestalten", 2019/2020 lautete das Wettbewerbsthema "Der Geschichte ein Gesicht geben!" In der derzeit laufenden Wettbewerbsrunde steht das Kriegsende 1945 im Mittelpunkt. Einsendeschluss ist der 19. März 2021.

Die Homepage des Wettbewerbs beinhaltet neben den Teilnahmebedingungen auch wichtige Informationen zu Recherchemöglichkeiten.

Hier finden Sie die aktuelle Wettbewerbsbroschüre zum Download.

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit 1973 wird er von der Körber-Stiftung und dem Bundespräsidenten ausgerichtet. Junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren können sich an diesem bundesweiten Wettbewerb beteiligen, der forschendes und entdeckendes Lernen mit lebensweltlichem und lokalem Bezug fördern will. Jedes Jahr am 1. September wird das Thema des Wettbewerbs bekanntgegeben; Einsendeschluss der Beiträge ist Ende Februar. Mehr Informationen zur diesjährigen Ausschreibung erhalten Sie auf der Homepage des Wettbewerbs.


Seit dem 1. September 2020 steht das Thema der aktuellen Wettbewerbsrunde fest:

Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft.

Kinder und Jugendliche - von der Grundschule bis zum Alter von 21 Jahren - sind eingeladen, hierzu bis zum 28. Februar 2021 Beiträge einzureichen. Die Körber-Stiftung hält dazu zahlreiche Tipps und Hilfen bereit: Das Magazin Spurensuchen, ein Plakat "Zeitreise" und ein eigenes Projektheft. Auf der Homepage der Körber-Stiftung stehen all diese Materialien zum Download zur Verfügung. Auch ein eigener Bayern-Wegweiser zum Wettbewerb unterstützt die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer.

 

 

denkt@g - Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus

denkt@g ist ein Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Er richtet sich bundesweit an Schüler, Studenten, Auszubildende und Motivierte zwischen 16 und 22 Jahre.

Projekte müssen auf der denkt@g-Homepage angemeldet werden.

Bis zum 30. November 2020 können Projekte für die aktuelle Wettbewerbsrunde über die Homepage angemeldet werden!

Margot-Friedländer-Preis der "Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa"

Mit dem Margot-Friedländer-Preis der „Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa“ werden seit 2014 Jugendliche aufgerufen, sich mit der Shoa, ihrer Überlieferung und mit dem Wandel der Zeitzeugenarbeit in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen und sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Dieser Einsatz ist durchaus praktisch zu verstehen, denn der Wettbewerb leistet finanzielle Unterstützung zur Umsetzung einer thematisch passenden Idee.

Bundesweit sind Klassen oder Projektgruppen aller Schularten ab Jahrgangsstufe 5 bis zum 8. November 2020 dazu aufgerufen, eine Projektidee einzureichen, die zwei der folgenden Themen behandelt: „Auseinandersetzung mit der Shoah und Gedenken an im Nationalsozialismus verfolgte und ermordete Menschen“, „Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeuginnen und Zeitzeugen“, „Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung in der Gegenwart“. Das Preisgeld von bis zu 5 000 € soll die Umsetzung des Projekts zwischen Januar und Juli 2021 ermöglichen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, dort befindet sich auch ein Online-Bewerbungsformular. Angesichts der Corona-Pandemie können auch Fristverlängerungen beantragt werden.

Wettbewerb "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn"

Der bayerische Schülerwettbewerb "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn" thematisiert seit vielen Jahren Geschichte und Kultur der östlichen Nachbarländer. Turnusgemäß findet alle zwei Jahre eine Wettbewerbsrunde statt, die Schülerinnen und Schüler der bayerischen Schulen (Klasse 2 - 13) ebenso wie ihren Altersgenossen in osteuropäischen Nachbarländern offensteht. 

Die usprünglich für 2020 angesetzte Wettbewerbsrunde wurde allerdings aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 steht dann "Rumänien - Ein europäisches Mosaik" im Mittelpunkt. Im Lauf dieses Schuljahres wird die Wettbewerbshomepage aber bereits mit passenden Materialien und Ideen bestückt, sodass sich ein Besuch lohnt!

denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule

„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ist das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mit ihm erforschen junge Menschen ein Schuljahr lang das kulturelle Erbe in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, sei es im Unterricht, einer AG oder im Ganztagsangebot.
Gebaute Geschichte erleben, das Kulturerbe als Teil der eigenen Vergangenheit erkennen und die Chance ergreifen, sich für den Erhalt eines Baudenkmals zu engagieren – das sind die Ziele von „denkmal aktiv“. Seit 2002 fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit dem Programm bundesweit schulische Projekte zu Denkmalen in der Heimatregion und unterstützt sie mit rund 2.000 Euro und einer fachlich koordinierenden Begleitung. Interessierte Schulen bewerben sich mit einer Projektidee.

Zwischen März und Mai 2021 startet die neue Ausschreibung.

Dann haben weiterführende Schulen, Grundschulen mit den Klassen 5 und 6 sowie Einrichtungen der Lehreraus- und -fortbildung die Möglichkeit, eine Bewerbung für das Schuljahr 2021/22 einzureichen. 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zum Schulprogramm "denkmal aktiv".

Bayerischer Archäologiepreis Schule

Eine wichtige Aufgabe der Schule und besonders des Geschichtsunterrichts ist es, ein Bewusstsein für das kulturelle Erbe zu vermitteln. Archäologie und Denkmalpflege spielen hierbei eine besondere Rolle. Die Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V. lobt daher jährlich den "Bayerischen Archäologiepreis Schule" aus. Damit können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und aller Schularten ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise und mit herausragendem Engagement für Archäologie und/oder Denkmalschutz in Bayern eingesetzt haben. 

Der "Bayerische Archäologiepreis Schule" ist mit 500,- € dotiert; er kann bis zu fünfmal jährlich vergeben werden. Einsende- und Bewerbungsschluss ist jährlich der 30. April

Preis des Bayerischen Clubs für herausragende Seminararbeiten

Der Bayerische Club zur Förderung der bayerischen Kultur hat auch in diesem Jahr einen Preis für herausragende Seminararbeiten ausgeschrieben. Gesucht werden hervorragende, mit 15 Punkten bewertete Schülerarbeiten, die sich mit kulturell bedeutsamen Themen aller Lebensbereiche aus Bayerns Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen. Das Leitfach muss dabei nicht Geschichte sein, vielmehr können die Arbeiten aus der gesamten Fächerbreite des Gymnasiums stammen. Jedes Gymnasium hat die Möglichkeit, eine Arbeit beim zuständigen Ministerialbeauftragten einzureichen. Wichtig: Die bis 2013 bestehende Voraussetzung, dass die Verfasser die Bedingungen des Hochbegabtenprogramms erfüllen müssen, besteht nicht mehr.

Einen Bericht über die im Jahr 2020 prämierten Arbeiten finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums.

Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung

Der Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung wurde ausgelobt, um geisteswissenschaftliche Arbeiten mit regionalem Schwerpunkt zu fördern; dazu zählen ausdrücklich auch sehr gut bewertete Seminararbeiten ostbairischer Gymnasien oder beruflicher Oberschulen.

Einsendeschluss der Arbeiten ist der 1. September eines Jahres.

Die Verfasser prämierter Seminararbeiten erhalten ein Preisgeld von bis zu 300 €.

Die Modalitäten der Preisvergabe werden in den Förderrichtlinien des Vereins für Ostbairische Heimatforschung vom 19. Juli 2012 genauer erläutert.